Dr. Heike Kuran: Von der Präzision der Moleküle zur Begleitung des Menschen

Geboren 1971 im unterfränkischen Würzburg und aufgewachsen in der Universitätsstadt Marburg, war mein Weg früh von einer großen Neugier auf das Leben und seine Gesetzmäßigkeiten geprägt. Mein Studium der Humanbiologie in Marburg legte den Grundstein für ein umfassendes Verständnis der menschlichen Physiologie, das ich mit meiner Promotion zum Dr. rer. physiol. weiter vertiefte. Durch meinen Schwerpunkt in der Molekularbiologie, Immunologie und Virologie habe ich gelernt, die Welt auf ihrer kleinsten, exaktesten Ebene zu betrachten und zu verstehen.

Doch das Leben besteht aus mehr als nur messbaren Daten. Nach Stationen im Pharma-Außendienst und einer prägenden Familienphase mit meinen zwei Kindern verlagerte sich mein Fokus zunehmend auf die Gestaltung von Strukturen und die Führung von Menschen. Von 2013 bis 2016 als stellvertretende Geschäftsleitung und seit 2017 als Geschäftsführerin der Labor Rosler GmbH verbinde ich heute naturwissenschaftliche Präzision mit unternehmerischer Verantwortung.

Meine wahre Leidenschaft habe ich jedoch in der „Lotsenfunktion“ gefunden. Mit meinem Projekt Connected Change begleite ich Frauen dabei, ihren Ist-Zustand klar zu erkennen und mutig neue Wege zu gehen. Es erfüllt mich mit tiefer Freude, meinen reichen Erfahrungsschatz aus Wissenschaft, Führung und Leben sinnvoll einzusetzen. Zu sehen, wie meine Klienten durch meine Methode durchgängig positive Ergebnisse erzielen und in ihre eigene Kraft kommen, ist für mich die schönste Bestätigung meiner Arbeit.

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Was mich noch fasziniert

Den Blick für Details bewahre ich mir auch abseits des Labors. Die Fotografie ist für mich eine besondere Kraftquelle, bei der ich die Schönheit der Natur mit meiner ganz eigenen Art einfange. Ob in der Weite einer Landschaft, der erstaunlichen Symmetrie natürlicher Strukturen oder den feinen Besonderheiten einer Blüte – mich begeistert das große Ganze, die ästhetische Ordnung und die kleinen Details, die dem flüchtigen Auge so oft entgehen.

Es ist dieses tiefe Staunen über die Perfektion des Lebens, das mich sowohl mit der Kamera in der Hand als auch bei der Arbeit im Labor immer wieder aufs Neue antreibt.